Glossar zum Thema Systemische Aufstellungen

Die Voraussetzungen

Die Vorausetzungen für Klienten und Stellvertreter zur Teilnahme an einer Austellung:

  • Sie sind psychisch belastbar und sind zurzeit (in den letzten 6 Monaten) in keiner psychiatrischen oder psychothera­peutischen Behandlung und nehmen zurzeit keine Psycho­pharmaka und oder bewusstseinsverändernde Drogen.
    Im Zweifelsfall mit dem behandelnden Arzt / Therapeuten abklären.

  • Sie sind bereit eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichen, betreffen den Inhalten und Informationen die Sie über die anderen TeilnehmerInnen in der Jahresgruppe erhalten.

 


Einige weitere Voraussetzungen damit eine Ausstellung gut gelingen kann und sich ihre Wirkung nachhaltig entfalten kann.

Die Klientin, der Klient:

  • Hat vor der Aufstellung ein Vor- / Abklärungsgepräch,
  • hat ein klares, kraftvolles und realistisches Anliegen,
  • hat die Bereitschaft eine Veränderung mit den daraus resultierenden  Konsequenzen zuzulassen,
  • vefügt über die Entschlossenheit sich der eigenen Verantwortung zu stellen.

Die Stellvertreter:

  • Haben eine gut entwickelte Empathie,
  • können Gefühle zulassen und sie äussern,
  • lassen sich in ihrer Aufgabe als Stellvertreter nicht von den eigenen Geschichte leiten (versinken nicht in den eigenen Dramen).

Die Aufstellungsleiterin hat:

  • Eine gut entwickelte Empathie,
  • hat soweit wie möglich die eigenen Traumata und Verstrickungen aufgearbeitet,
  • eine solide Ausbildung und viel Erfahrung als Aufsteller,
  • den Mut nicht alles zu «Friede, Freude, Eierkuchen» hinbiegen zu wollen,
  • die Einsicht den Klienten nicht seiner Verantwortlichkeit und seinem Schicksal entheben zu wollen
  • ... .

Systemische Aufstellungen - Voraussetzungen